Yakin nominiert die Schweizer Nati für die sechste WM in Folge: Xhaka Captain, Embolo und Ndoye führen den Angriff
Murat Yakin hat das 26-köpfige Aufgebot der Schweiz für die WM 2026 bestätigt, die sechste WM-Teilnahme in Folge. Captain Granit Xhaka, Rekordnationalspieler des Landes, führt das Team an. Die Nati eröffnet Gruppe B am 13. Juni gegen Katar. Seit 1954 hat die Schweiz kein WM-Viertelfinale mehr erreicht.
M urat Yakin hat den 26-Mann-Kader der Schweiz für die WM 2026 bestätigt, die sechste WM-Teilnahme der Nati in Folge. Captain Granit Xhaka, Rekordnationalspieler des Landes, führt eine Liste an, die EM-2024-Stammkräfte mit einigen jüngeren, bereits eingespielten Profilen verbindet.
Konstante Kraft, aber seit 1954 kein Viertelfinale
Die Schweiz hat seit 2006 ebenso oft an Weltmeisterschaften teilgenommen wie in den 68 Jahren zuvor. Die Zahlen markieren eines der konstantesten Programme Europas der jüngeren Vergangenheit. Den Sprung ins Viertelfinale hat die Schweiz seit 1954 dennoch nicht mehr geschafft, damals als Gastgeber. Yakins Team hat die Quali ungeschlagen als Gruppenerster abgeschlossen.
Xhaka, Embolo, Ndoye und der Aufstieg von Manzambi
Niemand hat mehr Länderspiele für die Schweiz absolviert als Xhaka, Teil des U17-Weltmeisterjahrgangs 2009 und nun in seiner sechsten Turnierreise als A-Nationalspieler. Vorne ist Breel Embolo die Spitze, der nach Jahren mit Verletzungen zur Anlaufstelle für die Tore aufgestiegen ist. Forest-Profi Dan Ndoye hat sich als torgefährlicher Außenstürmer an seiner Seite etabliert.
Johan Manzambi ist der Aufsteiger, den man im Auge behalten sollte. Vor einem Jahr noch unbekannt, hat der 20-Jährige seit seinem A-Debüt im Juni 2025 in zehn Einsätzen drei Tore und einen Assist verbucht. Dahinter steht eine etablierte Bundesliga- und Serie-A-Achse: Manuel Akanji bei Inter, Gregor Kobel bei Dortmund, Remo Freuler in Bologna und Ricardo Rodríguez bei Betis.
Spielplan Gruppe B
Die Schweiz eröffnet am 13. Juni in Santa Clara gegen Katar, trifft am 16. Juni in Inglewood auf Bosnien-Herzegowina und schliesst die Gruppe am 24. Juni in Vancouver gegen Co-Gastgeber Kanada ab. Das Spiel in Vancouver hat das grösste Gewicht: Ein positives Ergebnis dort würde der Nati den Weg in die K.o.-Runde ebnen und ein glaubwürdiges Fenster für jenen Viertelfinaldurchbruch öffnen, der das Land seit 72 Jahren verfehlt hat.